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Virtualisierungrückblick
Die Idee der Virtualisierung und die ersten Umsetzungen sind schon mehr als 4 Jahrzehnte alt.
Hardware Virtualisierung
- Hier wird ein gesamter Rechner (zumindest die wichtigsten Teile) virtualisiert.
- Das IBM System/360 Model 67 (1960-Jahre) hatte bereits vollständig virtualisierte Hardwareinterfaces, die vom Virtual Machine Monitor (VMM) bereitgestellt, und dann von mehreren Virtuellen Maschinen (VMs) genutzt wurden.
- Nur der VMM hat Zugriff auf die eigentliche Hardware.
Später wurde für so ein Programm der Begriff hypervisor geprägt.
Prozessor Virtualisierung
- Hier wird nur der Prozessor virtualisiert.
- Ein frühes Beispiel ist das University of California, San Diego (UCSD) Pascal system aus den frühen 1970 Jahren, das aus Pascal code P-code (or pseudo-code) anstatt echten Maschinencode erzeugte, der dann auf der P-code virtuellen Maschine ausgeführt wurde.
- P-code Programme konnten überall ausgeführt werden, wo eine P-code virtuelle Maschine verfügbar war.
- Die Java Virtual Machine (JVM) ist eine aktuelle, sehr erfolgreiche Umsetzung dieser Idee.
Befehlsatz Virtualisierung
instruction set virtualization wird auch binary translation genannt.
- Ein virtueller Befehlsatz wird meist dynamisch zur Laufzeit in den physikalischen Befehlsatz der darunterliegenden Hardware übersetzt.
Der Transmeta Crusoe Prozessor verwendete diese Technologie unter dem Namen code morphing
full virtualization Lösungen verwenden diese Technologie um privilegierte Instruktuktionen zu finden und umzuschreiben.
Quellen:
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